Unabhängig von der Einführung der Basisstufe im Kanton Bern forderte der Berufsverband LEBE vor einigen Monaten in einem offenen Brief an Regierungsrat B. Pulver mit dem Vieraugenprinzip einen besseren Betreuungsschlüssel im Kindergarten sowie in der Unterstufe. Damit soll der ständig wachsenden Heterogenität der Klassen begegnet werden.
30.06.2010 | Bern Keine Geisterfahrer an bernischen Schulen
In den letzten Monaten haben dubiose und kriminelle Lehrpersonen für Schlagzeilen gesorgt. Ohne grosse Medienberichte wurden zum Teil Personen an den Schulen angestellt, die nicht über das nötige Diplom verfügten. LEBE rechnet mit einem zunehmenden Lehrkräftemangel und fordert die Schulleitungen deshalb auf, die Verantwortung für nicht besetzte Stellen den Behörden weiterzugeben.
An der Delegiertenversammlung des Berufsverbandes LEBE wurde auf die fehlenden Lohnperspektiven der bernischen Lehrpersonen aufmerksam gemacht. Besonders enttäuschend ist der Lohnaufstieg im Vergleich mit anderen Kantonen. Beim Berufseinstieg können die hiesigen Löhne meist noch einigermassen mithalten. Nach elf Jahren stehen bernische Lehrpersonen aber sehr schlecht da. Vier Lehrpersonen gaben Auskunft über ihre persönliche Lohnsituation.
03.05.2010 | Bern LEBE-Checkliste für den Einsatz von Klassenhilfen
Immer öfter werden Hausfrauen und Pensionierte als Assistenzen im Schulzimmer eingesetzt, um die Lehrpersonen zu entlasten respektive die Kinder zusätzlich zu fördern. Damit geeignete Klassenhilfen ausgewählt und effizient eingesetzt werden können, hat LEBE eine Checkliste für Lehrpersonen entwickelt.
17.02.2010 | Bern Personalverbände fordern dringende Verbesserungen für die Kantonsangestellten, für die Lehrpersonen und das Gesundheitspersonal Der Kanton soll die Anstellungsbedingungen deutlich verbessern. Die Einführung der fünften Ferienwoche darf nicht mehr weiter aufgeschoben werden. Gegen die hohe Belastung der Lehrpersonen soll endlich ein Entlastungspaket geschnürt werden. Zudem sind gezielte Lohnmassnahmen im Umfang von 2,5 Prozent für das Jahr 2011 erfoderlich, um nicht nur die Teuerung auszugleichen, sondern auch einen anständigen individuellen Lohnaufstieg zu ermöglichen. Das Personal von Spitälern, Heimen und Spitex darf nicht mehr weiter diskriminiert werden.
02.02.2010 | Bern Fall „Belpberg“: LEBE fordert von Erziehungsdirektor Pulver eine unabhängige Untersuchung Der Berufsverband Lehrerinnen und Lehrer Bern LEBE ist sehr besorgt über die Art und Weise, wie ein Lehrer in der Gemeinde Belpberg zuerst öffentlich angegriffen wurde und die Schule nun, weil der Druck zu gross geworden war, und einzelne Eltern dies so verlangten, verlässt. Offenbar wurden die fachlichen Kompetenzen des Lehrers untersucht und nicht beanstandet. LEBE fordert von Erziehungsdirektor Pulver, dass das Verhalten aller Beteiligter (angegriffene Lehrperson, Schulleitung, Kollegium, Schulkommission, Gemeinderat und Schulinspektor) untersucht wird.
02.12.2009 | Bern Professor Oelkers zeigt auf, wie Reformen gelingen An der Delegiertenversammlung des Berufsverbandes LEBE zeigte Pädagogik-Professor Jürgen Oelkers auf, welche Zutaten es braucht, damit Bildungsreformen gelingen. Dabei wurde auch klar, dass die Lehrpersonen – wenn sie geeint auftreten – jede Reform zum Scheitern bringen können. Generalsekretär Robert Furrer von der Erziehungsdirektion nannte ein solches Beispiel: „Schübe“.
18.11.2009 | Bern FDP verkennt Situation an den Schulen Mit ihrem Sparvorschlag die Mindestzahl der Schülerinnen und Schüler um zwei pro Klasse zu erhöhen, verabschiedet sich die FDP-Spitze von einer zukunftsgerichteten Bildungspolitik. Diese Massnahme stünde den Bedürfnissen von Schülern, Eltern und Lehrpersonen diametral gegenüber.
27.09.2009 | Bern Ja zu Harmos - überparteiliches Komitee ist zufrieden Das überparteiliche Unterstützungskomitee "Ja zu Harmos im Kanton Bern" ist erfreut über das Ja des Stimmvolkes. Es zeigt sich überzeugt, dass damit eine gute Bildung für alle sichergestellt wird.
09.09.2009 | Bern „Grünes Klassenzimmer“ der Stadt Bern erhält Förderpreis der Mittelstufenkonferenz von LEBE Das grüne Klassenzimmer der Stadtgärtnerei Bern erhält heute den Förderpreis 2009 der Mittelstufenkonferenz des Verbandes Lehrerinnen und Lehrer Bern (LEBE). Mit dem Preis würdigt die Mittelstufenkonferenz von LEBE jedes Jahr einen innovativen ausserschulischen Lernort.
03.09.2009 | Bern Mit der raschen „Passepartout"- Umsetzung übernehmen Parlament und Regierungsrat eine grosse Verantwortung Der Berufsverband Lehrerinnen und Lehrer Bern bedauert, dass Regierungsrat und Parlament für die Umsetzung des Frühfremdsprachenprojektes „Passepartout“ nicht zusätzliche Zeit einräumen wollen. LEBE wehrte sich nicht grundsätzlich gegen „Passepartout“, möchte aber der fachlichen Weiterbildung mehr Gewicht geben und stört sich daran, dass das neue Französischlehrmittel im Kanton Bern nicht getestet wird.
10.06.2009 | Bern Die zusätzlich aufgebürdete Pflichtlektion muss endlich weg Zu Beginn der Nachmittagssitzung des Grossen Rates verteilten heute Lehrpersonen vor dem Berner Rathaus Hühneraugenpflaster an die Mitglieder des Parlaments. Zudem wurden alte Schuhe deponiert, welche die nachhaltigen Druckstellen im Lehrberuf symbolisieren sollen. Der Regierungsrat lehnte die Rücknahme der zusätzlichen Pflichtlektion kürzlich ab. Nun hoffen die Lehrpersonen zusammen mit ihrem Berufsverband LEBE und im Hinblick auf die Bildungsqualität auf die Einsicht des Grossen Rates.
28.05.2009 | Bern Berufsverbände aus fünf Kantonen sorgen sich um Unterrichtsqualität und fordern mehr Zeit für Frühfremdsprachenprojekt Die Lehrmittel sind noch kaum getestet worden, die Weiterbildung läuft erst an und andere Projekte belasten die Schule schon heute stark – dies sind die Gründe, warum die Berufsverbände der Lehrerinnen und Lehrer der Kantone Bern, Baselland, Basel-Stadt, Solothurn und Oberwallis ein Moratorium bei der Einführung des Fremdsprachenkonzeptes „Passepartout“ fordern.
27.05.2009 | Bern Der neue Vizepräsident heisst Bruno Rupp An der Delegiertenversammlung des Berufsverbandes LEBE wurde der Primarlehrer Bruno Rupp aus Grindelwald zum neuen Vizepräsidenten gewählt. Er tritt die Nachfolge von Andrea Schweizer an, die im August die Leitung des Institutes Sekundarstufe I der PHBern übernimmt. Die LEBE-Delegierten fordern zudem einstimmig, dass die bei der Pensionskasse BLVK versicherten Lehrpersonen nicht mehr schlechter gestellt werden, als das Kantonspersonal, das bei der BPK versichert ist.
27.05.2009 | Bern Gymnasialer Unterricht in der 9. Klasse: Nicht A, nicht B – LEBE fordert C Bevor der Grosse Rat über die Zukunft des gymnasialen Unterrichtes entscheiden wird, hat sich der Berufsverband LEBE eingehend mit dem Thema auseinandergesetzt. LEBE nimmt die befürchtete Schwächung der Sekundarstufe I genau so ernst, wie die Sorgen der Gymnasien um die Bildungsqualität. An einem Hearing mit den beteiligten Stufen und einem Vertreter der Wissenschaft wurde klar, dass nur ungebrochene Ausbildungsgänge zur angestrebten Qualitätssteigerung führen werden: Gefordert werden drei Jahre Ausbildung auf der Sekundarstufe I und vier Jahre am Gymnasium. Die GU9-Motion von Grossrat Reto Steiner (EVP) soll nur als Postulat überwiesen werden.
22.04.2009 | Bern Am LEBE-Tag wird „Passepartout“-Moratoriumsforderung bekräftigt Unter dem Motto „Hauptsache ich!?- Schule zwischen Individualität und Gemeinwohl“ fand der diesjährige Lehrerinnen- und Lehrertag von LEBE statt. Einmal mehr gelang es dem Berufsverband, mit einem vielfältigen Programm über 5000 Lehrpersonen in die Berner Festhalle zu locken. Am Schluss wurde eine Resolution verabschiedet, welche die Rücknahme der zusätzlichen Pflichtlektion fordert. Zudem wird mehr Zeit für die Umsetzung der Fremdsprachenreform verlangt: Rund 80 Prozent der Lehrper-sonen stimmten für ein „Passepartout“-Moratorium.
03.04.2009 | Bern Hektik ist ein schlechter Ratgeber LEBE kritisiert die überhastete Vorgehensweise der Pensionskasse BLVK bei der Senkung des technischen Zinssatzes. Nicht nachvollziehbar ist die Senkung auf 3,25 Prozent im Gegensatz zur Bernischen Pensionskasse, die vor einer Woche die Absenkung auf 3,5 Prozent angekündigt hatte.
11.02.2009 | Bern Berner Personalverbände präsentieren ihre Forderungen für 2010: 2,5% Lohnsummenwachstum und 5. Ferienwoche Der Berner Staatspersonalverband, der VPOD, der Verband Lehrerinnen und Lehrer Bern (LEBE), der Berufsverband der Pflegefachfrauen und –männer (SBK) sowie der VSAO haben an einer Medienkonferenz ihre politischen Forderungen an den Regierungsrat präsentiert.
02.02.2009 | Bern Frühfremdsprachen drei Jahre später einführen!
LEBE sorgt sich um Qualität der Schule und verlangt „Passepartout“-Moratorium
„Zuerst das Schiff fertig bauen, dann in See stechen.“ Unter dieses Motto könnte man die Forderung des Berufsverbandes LEBE stellen, das Frühfremdsprachenkonzept im Kanton Bern erst drei Jahre später umzusetzen. Der LEBE-Vorstand hat einstimmig entschieden, mit der entsprechenden Forderung an die Erziehungsdirektion zu gelangen.