LEBE informiert seine Mitglieder laufend über Entscheide der Leitungskonferenz, Ergebnisse von Tagungen, personelle Wechsel und anstehende Anlässe.
01.09.2010 | Bern Keine Lohnperspektiven für jüngere Lehrpersonen: Leitungskonferenz lädt zu einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung ein, welche über Kundgebung entscheidet Ende August sprach sich die Leitungskonferenz von LEBE einstimmig dafür aus, die bernischen Lehrpersonen am 12. November zu einer Kundgebung nach Bern zu rufen. Am 22. September wird die ausserordentliche Delegiertenversammlung über die Ausgestaltung des Protestanlasses entscheiden. Die Anstellungsbedingungen der Lehrpersonen müssen rasch verbessert und den jüngeren soll wieder eine Lohnperspektive gegeben werden, fordert LEBE.
25.06.2010 | Bern Ja zur Basisstufe - aber erst wenn der Lohn und die Rahmenbedingungen stimmen! Im Zusammenhang mit der Revision des Volksschulgesetzes (REVOS 2012) werden Regierung und Parlament über die Einführung der Basisstufe im Kanton Bern entscheiden. Zur proaktiven verbandsinternen Meinungsbildung hat der Berufsverband LEBE bei seinen Mitgliedern erstmals eine Online-Umfrage durchgeführt. Das Altersgemischte Lernen finden rund zwei Drittel der Antwortenden pädagogisch sinnvoll. Die Einführung der Basisstufe wird von einer knappen Mehrheit grundsätzlich befürwortet. Der Vorstand von LEBE will die Basisstufe unterstützen – aber nicht zum heutigen Lohn und mit ungewissen Rahmenbedingungen.
30.04.2010 | Bern Die Löhne und insbesondere die Lohnperspektiven der Lehrpersonen sind im interkantonalen Vergleich viel zu bescheiden Ein aktueller Vergleich bringt es an den Tag. Während die Anfangslöhne der Lehrerinnen und Lehrer im Kanton Bern im Vergleich zu den anderen Kantonen noch im Durchschnitt liegen, verschlechtert sich die Situation nach 11 Berufsjahren sehr. Lehrpersonen mit dieser Berufserfahrung verdienen in beinahe jedem anderen Kanton besser. So darf es nicht weiter gehen, findet LEBE.
07.04.2010 | Bern World Café am 26. Mai 2010 soll zeigen, was Lehrpersonen brauchen, um ihren Auftrag erfüllen zu können
Was brauchen Lehrpersonen, um ihren Berufsauftrag gut erfüllen zu können? Dieser Frage wird LEBE an einem Grossgruppenanlass Ende Mai auf den Grund gehen. Die Leitungskonferenz bewilligte die dazu nötigen Finanzen. Zu diesem gewerkschaftlichen Anlass wird aus jedem Schulhaus eine Person eingeladen – die LEBE-Vertretung.
12.03.2010 | Bern Mehr Männer in der Schule – davon würden auch Frauen profitieren
Männer ziehen sich immer mehr aus dem Schuldienst zurück. Das ist nicht nur aus pädagogischer Sicht ein Problem. Es ist auch ein Zeichen dafür, dass die Anstellungsbedingungen der Lehrpersonen mit jenen vergleichbarer Branchen nicht mithalten können. Der Berufsverband LEBE will die Pädagogische Hochschule Bern (PHBern) und die Erziehungsdirektion in die Pflicht nehmen. Die Leitungskonferenz LEBE ist überzeugt, dass von besseren Anstellungsbedingungen auch die Frauen profitieren könnten.
28.01.2010 | Bern Vieraugenprinzip im Kindergarten und Schulzimmer! Im Cockpit eines Verkehrsflugzeuges ist das Vieraugenprinzip selbstverständlich. LEBE fordert jetzt auch für Kindergarten und Unterstufe, dass zwei Personen gemeinsam die Verantwortung übernehmen und einen Grossteil der Zeit gemeinsam unterrichten. Diese Forderung war an einer Stufenversammlung im November 2009 entstanden und wurde diese Woche in Form einer Motion von Roland Näf im Grossen Rat eingereicht.
21.12.2009 | Bern LEBE wird 2010 prononcierter auftreten Die Berner Lehrpersonen sind am Limit und fühlen sich bei ihrer immer aufwändigeren Arbeit zu wenig unterstützt. Innert weniger Wochen haben vier Regionen und Stufen von LEBE explizit gefordert, dass der Berufsverband gegenüber Regierung und Parlament prononcierter auftritt. Die Leitungskonferenz LEBE nimmt diese Stimmen ernst und diskutierte am vergangenen Mittwoch die adäquate Umsetzung der entsprechenden Anträge.
01.12.2009 | Bern LEBE baut Weiterbildung aus Im neuen Jahr wird LEBE die Weiterbildungsangebote für Lehrpersonen, Schulleitungen und Chargierte des Verbandes ausbauen. Damit sich die Bereichsleiterin Weiterbildung und Beratung, Doris Hochheimer, auf diese Aufgabe konzentrieren kann, wird eine neue Beraterin (50 Stellenprozent) gesucht. An der letzten Sitzung der Leitungskonferenz wurde zudem informiert, dass bereits 40 Grossratskandidatinnen und -kandidaten um Unterstützung durch LEBE gebeten haben.
02.11.2009 | Bern LEBE organisiert vier Anlässe zur Basisstufe Im neuen Jahr wird LEBE vier Anlässe zur Neugestaltung der Eingangsstufe durchführen. Ziel ist es, die Vor- und Nachteile der Basisstufe im Vergleich zum Kindergarten intensiv zu diskutieren und eine breit abgestützte Verbandshaltung zu entwickeln.
19.10.2009 | Bern Spick mi furt vo hie!... Die Gewinnerin heisst Regula Marti
Regula Marti, Lehrerin der 3. und 4. Klasse und Schulleiterin in Fahrni bei Thun, hat den Wettbewerb für kluge Köpfe der Zeitschrift „berner schule“ vom Oktober 2009 gewonnen. Insgesamt war 27 mal das richtige Lösungswort GO TO GATE übermittelt worden. Regula Marti wohnt in Hilterfingen und gewinnt einen von Aaretal Reisen offerierten Flug in den Süden ab Bern–Belp.
Herzliche Gratulation!
Die Gewinnerin wurde von Fabia Kramer (Layouter „berner schule“, links im Bild und Blendi Bajraktari (Lernender) ausgelost. Mehr dazu lesen Sie in der nächsten „berner schule“, die am 5. November erschient.
17.09.2009 | Bern LEBE unterstützt Mitglieder bei den Grossratswahlen Ende März 2010 werden im Kanton Bern der Grosse Rat und der Regierungsrat neu gewählt. Die beiden Räte werden wichtige Weichen für die Bildungspolitik der kommenden Jahre stellen. Um Einfluss nehmen zu können, unterstützt der Berufsverband LEBE seine Mitglieder wiederum bei den Parlamentswahlen. Interessierte melden sich bis Ende Oktober 2009 bei der Geschäftsstelle.
02.09.2009 | Bern Volksschule ohne Selektion – Vision oder Hirngespinst? Viel Lehrpersonen sind nicht glücklich mit dem Selektionsauftrag, den die Schule heute hat und der für viele im Widerspruch zum Förderauftrag steht. Dies zeigte sich auch bei der Diskussion an der August-Sitzung der Leitungs-konferenz von LEBE. Mit Interesse wird die Arbeit des neu gegründeten Ver-eins „Schule ohne Selektion" verfolgt. LEBE will sich dafür einsetzen, dass die Selektion so spät wie möglich einsetzt.
26.06.2009 | Bern LEBE-Position zu Passepartout unverändert Die Gespräche mit Regierungsrat Bernhard Pulver über das von LEBE geforderte Moratorium für die Einführung des Frühfremdsprachenkonzepts verliefen ergebnislos. Die Leitungskonferenz überprüfte ihre Haltung und sieht keinen Anlass, ihre bisherige Position zu ändern.
19.06.2009 | Bern Neue Elternbroschüre Die Pädagogische Kommission von LEBE hat das Elternprofil «werwiewas. schuleMITeltern» entwickelt. Die Broschüre regelt die neue Zusammenarbeit von Eltern und Schule sinnvoll und zeigt klar und übersichtlich auf, wer welche Rechte und Pflichten hat. Die Profile können in der Geschäftsstelle bezogen werden. Bei einer Bestellung bis zu fünf Exemplaren bitten wir Sie, einen an Sie adressierten und frankierten Briefumschlag beizulegen.
30.04.2009 | Bern Der nächste LEBE-Tag findet am 25. Mai 2011 statt Kaum war der Lehrerinnen- und Lehrertag 2009 vorbei, legte die Leitungskonferenz von LEBE bereits den Termin für das Jahr 2011 fest. Die Rückmeldungen auf den diesjährigen Grossanlass sind sehr positiv. Auch die Grundlagen des Lehrplanes 21 kommen bei LEBE gut an. Als Knacknuss wird sich allerdings dereinst die neue Lektionenverteilung erweisen – ob in diesem Bereich die angestrebte Harmonisierung gelingen wird, ist ungewiss.
31.03.2009 | Bern Projekt „Passepartout“: Aussprache mit dem Erziehungsdirektor Im August 2011 soll erstmals im ganzen Kanton Bern ab der 3. Klasse Französisch unterrichtet werden. Ab 2013 werden dann die gleichen Kinder in der 5. Klasse erstmals Englisch lernen. LEBE forderte im Januar ein dreijähriges Moratorium für die Umsetzung des Frühfremdsprachenkonzeptes „Passepartout“, da zur Zeit die Ressourcen für eine seriöse Umsetzung fehlen. Am vergangenen Mittwoch gab es nun eine Aussprache mit Erziehungsdirektor Bernhard Pulver.
27.02.2009 | Bern Bildungsstrategie: LEBE verabschiedet Vernehmlassungsantwort Die noch vom früheren Erziehungsdirektor initiierte Bildungsstrategie für den Kanton Bern wird angepasst. Vor allem im Bereich Personalstrategie ist der Berufsverband mit der Darstellung der aktuellen Situation unzufrieden, und die Massnahmen sind aus LEBE-Sicht zu schwammig formuliert.
29.01.2009 | Bern Lohnforderungen werden konkret Am 11. Februar werden die Berufsverbände eine gemeinsame Medienkonferenz durchführen, um ihre Lohnforderungen für das Jahr 2010 vorzulegen. Für LEBE ist die Rücknahme der zusätzlichen Pflichtlektion nach wie vor eines der dringendsten gewerkschaftlichen Anliegen, dies zeigte die Diskussion in der Leitungskonferenz. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge wurde die Wahl von LEBE-Vizepräsidentin Andrea Schweizer zur neuen Leiterin des Institutes Sekundarstufe I der PHBern zur Kenntnis genommen.